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Funktionsweise

Durch die Wässerung erlängert sich die nutzbare Vegetationsperiode. Durch Düngung mittels natürlichen Schwebstoffen und der Wässerung selber.

Die Wässermatten waren vor der Einführung der Düngerwirtschaft das wertvollste Kulturland. Sie werden heute mehrmals im Jahr gewässert, im Langetental drei - bis viermal nämlich im Frühling, nach dem Einbringen von Heu und Emd im Sommer sowie im Spätherbst, im Rottal wird von Frühling bis Herbst jeden Monat. Die im Wasser mitgeschwemmten Schwebstoffe düngen die Matten. Wässern verlängert zudem die nutzbare Vegetationsperiode. Zur Wiesenbewässerung wurden, abzweigend von der Langeten, der Önz und der Rot, weitverzweigte Systeme aus Kanälen und Gräben ver­schiedener Ordnungs­stufen geschaffen. Dämme wurden geschüttet und Hauptbewässerungs­gräben mit Brütschen (Schleusen), Seitengräben mit Ablissen (Wässerauslässen) und Wuhren (Wehre) sowie Staubrettern angelegt. In den Talböden entstanden die Wässermatten mit vielseitigen Grabensystemen. Die Hauptgräben und Brütschen werden heute von der Wässermatten–Stiftung, die Seitengräben mit den dazugehörenden Anlagen von den jeweiligen Be­wirtschaftern unterhalten. Die Unterhaltspflicht an den öffentlichen Gewässern liegt bei den Einwohnergemeinden.

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