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Erläuterungen der Charta Napf

für eine nachhaltige Entwicklung des Kooperationsraumes Napf

Ausgangslage
An der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen in Rio de Janeiro 1992 hat sich die internationale Staatengemeinschaft auf den Grundsatz geeinigt, dass jede Entwicklung 'nachhaltig' sein muss. Damit haben sich die Vereinten Nationen zu einer Politik bekannt, die bewusst auf Langfristigkeit ausgerichtet ist und die das Ziel verfolgt, unseren Nachfahren eine Welt zu hinterlassen, die für sie lebenswert ist, und zwar unter sozialen wie wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten. Eine nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen, ist eine Aufgabe, die nicht nur der internationalen Staatengemeinschaft sowie den einzelnen Staaten obliegt, sondern ebenso eine Aufgabe, die sich in jeder Gemeinde stellt. Die Lokale Agenda 21 (LA 21) / Allianz in den Alpen ist Ausdruck der Idee, dass der Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung in den Gemeinden gelegt werden muss, und zwar unter Beteiligung der lokalen Bevölkerung. Eine weitere Grundlage bildet das revidierte Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz, welches die Schaffung von regionalen Naturparks vorsieht. Die Regionen im Kooperationsraum Napf (Oberaargau – Burgdorf – Trachselwald - Oberes Emmental – Entlebuch – Rottal-Wolhusen – Willisau-Wiggertal) bekennen sich zu einer nachhaltigen Entwicklung. Die Charta für eine nachhaltige Entwicklung ist Ausdruck davon.


Entwicklung der Charta

Umsetzung
Die Charta setzt auf Freiwilligkeit und auf die Einsicht der Partnerinnen und Partner, dass die Orientierung an diesen Grundsätzen einer wünschbaren Entwicklung dient. Wichtig ist die Überzeugung, dass mit gemeinsamen Zielen die regionale Entwicklung positiv beeinflusst werden kann und so längerfristig Nutzen für alle Beteiligten erwächst. Die Gemeindeautonomie wird gewahrt. Die Charta dient als handlungsleitender Rahmen für Koordinationsaufgaben und ist identitätsbildend. Die Handlungsphilosophie dahinter ist die gegenseitige Einladung zur Kooperation. Die Grundsätze und die Stossrichtung sollen regelmässig überprüft und wenn nötig angepasst werden.
Unterzeichnende
Zur Unterzeichnung eingeladen sind Regionen, Gemeinden, Gewerbe- und Wirtschaftsverbände, Bildungsinstitutionen, Landwirtschaftsverbände, Gewerkschaften und andere organisierte Interessengruppen.
Copyright © 2016 Oberaargau
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http://www.oberaargau.ch/Region-im-Kanton-Bern/regionalentwicklung/Charta-Oberaargau/?projId=78